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Ein Rückblick auf die 11. Gemeindereise vom 31.05.2018 - 03. 06.2018

Nach einer geistlichen Besinnung und der Bitte um den Segen für die Reisenden und den Busfahrer Herrn Bade durch Pfarrer Martin Schmerkotte machte sich eine 40köpfige Reisegruppe an Fronleichnam auf den Weg nach Württemberg und zu an den Bodensee angrenzenden Zielen in der Schweiz. Die angekündigte Vollsperrung der Autobahn in Köln war für uns unproblematisch, allerdings gab es bei der Weiterfahrt am Nachmittag einen kurzen Stau.

Erstes Ziel war Ludwigsburg mit seinem großartigen Residenzschloss und imponierenden Gartenanlagen. Nach der Schlossführung, die in 2 Gruppen erfolgte, war ein “Mittagsbummel“ in der Altstadt von Ludwigsburg vorgesehen. Fast alle Teilnehmer zogen es angesichts der Wärme aber vor, in der Außengastronomie des Schlosses bei kühlen Getränken oder einem Eisbecher zu verweilen. Gegen 18 Uhr erreichten wir dann das Hotel/Gasthof „Zum Rössle“ in Fürstenberg im Südschwarzwald, das uns für 3 Nächte einschließlich der Abendmahlzeiten und des Frühstücks Unterkunft bieten sollte. Die Reiseleitung hatte eine gute Wahl getroffen.

Ziel des zweiten Tages war zunächst der bekannte Rheinfall im schweizerischen Schaffhausen. 24 m hoch, 150 m breit, gilt er als der bekannteste Wasserfall Mitteleuropas. Mit seinen Geräuschen und seiner brausenden Gischt beeindruckt er immer wieder. Was man nicht erwartet: an einer Stelle kann man sich dem „Rausch“ bis auf 2 m nähern, ohne nass zu werden!! Zuvor hatten wir schon eine Führung durch das Schloss Laufen nahe beim Rheinfall erlebt. Weiter gings nach Stein am Rhein. Nach einer Mittagspause in Eigenregie und erneuter „Gruppenbildung“ brachten uns dann zwei sehr unterschiedlich temperamentvolle Stadtführer das mittelalterliche Stadtbild mit hübschem Rathaus, mehreren Stadttoren und einem ehemaligen Benediktinerkloster nahe. Letzter Besichtigungspunkt an diesem Tage: das Napoleonmuseum in Arenenberg oberhalb des Bodensees, dem Fürsten Napoleon Bonaparte und seiner weitverzweigten Familie gewidmet. Rückfahrt dann bei immer noch fantastischem Wetter zu einem guten und reichlichen Abend-Buffet, als Krönung schließlich die musikalische Begleitung dabei durch einen Sänger mit Gitarre!

Am dritten Tage starteten wir bei zunächst kühlem, aber klaren und sonnigen Wetter zur Bodensee-Insel Mainau, die wohl zu allen Jahreszeiten einen Besuch lohnt. Am Schloss „Seefest“ mit viel Musik. Einige der in Tracht gekleideten jugendlichen Kapellenmitglieder begleiteten uns zeitweise auf unserem Weg über die Insel. Pünktliche Abfahrt schließlich mit dem Motorschiff „München“ über Meersburg - Hagnau - Immenstaad nach Friedrichshafen, dem Heimatort der Zeppeline. Hier war Besichtigung des Zeppelin-Museums unter sachkundiger Führung angesagt. Hoch interessant! Wir erhielten außergewöhnliche Einblicke in die Frühgeschichte der Zeppelin-Luftfahrt im Dritten Reich, die natürlich auch dadurch gekennzeichnet ist, dass das Luftschiff „Hindenburg“ mit einer Länge von 245 m bei der Landung in Lakehurst/USA am 06. Mai 1937 explodierte und verbrannte. Bei diesem schrecklichen Unglück fanden viele Menschen den Tod.

Auf der Rückfahrt führte uns ein Abstecher noch zur oberhalb des Bodensees gelegenen barocken Wallfahrtskirche Birnau mit ihrer prachtvollen Innenausstattung. Zum Abendessen zeigte die Küche des „Rössle“ ihre Leistungsfähigkeit, in dem sie uns ein viergängiges Abendmenue präsentierte, als im Hause gleichzeitig eine größere Hochzeitsfeier stattfand. Danach bedankte sich die Reisegruppe bei Lothar Laurenz und Ulrike Schneider und ihren Ehepartnern mit einem Präsent herzlich für die gute Planung und die gelungene Organisation unserer Reise.

Am letzten Tag, einem Sonntag, nahmen wir am Gottesdienst in der Johanneskirche in Horb am Neckar teil, in dem die Pfarrerin 3 Kinder taufte. Wetter immer noch sonnig, aber die Bewölkung nimmt zu: Zeit, unseren letzten Erlebnispunkt, die Felsengartenkellerei Besigheim, anzusteuern, durch die wir von einem leitenden Mitarbeiter geführt wurden. Beeindruckt von der Größe und der technischen Einrichtung der Kellerei, die Trauben einer Vielzahl von Winzern der Umgebung verarbeitet, konnten wir uns schließlich an einer kleinen Weinpräsentation erfreuen, zu der auch ein attraktiver „Winzerteller“ gereicht wurde. Letzte Meldung: es blieb auf der Rückfahrt trocken, und wir erreichten, zwar leicht ermüdet, aber sehr dankbar für das Erlebte, mit vielen neuen Eindrücken gegen 21.15 Uhr wieder Velbert.

Heinz Kurth

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